Wie fühlst du dich gerade?
Wenn ich diese Frage heute beantworte, würde ich sagen: gemischt – aber mit einem klaren Lächeln im Herzen.
Einerseits fühle ich mich super. Morgen ist Kindergeburtstag, und allein die Vorfreude darauf lässt mich lächeln. Es gibt etwas Besonderes daran, zu sehen, wie Kinder sich freuen – über kleine Dinge, über Ballons, Kuchen oder einfach das Zusammensein. Diese kindliche Begeisterung ist ansteckend. Schon beim Vorbereiten, beim Einkaufen oder Dekorieren spüre ich diese kribbelige Energie, die mich daran erinnert, wie es war, selbst ein Kind zu sein.
Aber gleichzeitig ist da auch dieses leise Ziehen – der Urlaub ist vorbei. Die freie Zeit, in der man den Alltag kurz beiseitelegen kann, ist immer viel zu schnell vorbei. Plötzlich ruft wieder der Kalender, die To-do-Liste wächst, und der Wecker klingelt gnadenlos früh. Es fühlt sich ein bisschen an wie ein kleiner Abschied – von den entspannten Tagen, an denen man spontan entscheiden konnte, ob man frühstücken geht, eine Wanderung macht oder einfach mal nichts tut.
Und doch, wenn ich ehrlich bin, überwiegt heute die Dankbarkeit. Der Urlaub mag vorbei sein, aber die Erinnerungen daran bleiben. Die Energie, die ich in diesen Tagen getankt habe, nehme ich mit in den Alltag. Und der morgige Kindergeburtstag ist wie ein kleiner Bonus – ein Anlass, der zeigt, dass das Leben nicht nur aus Arbeit, Terminen und Verpflichtungen besteht, sondern auch aus den schönen, bunten Momenten, die uns verbinden.
Vielleicht ist das die eigentliche Erkenntnis, wenn man sich fragt: „Wie fühle ich mich gerade?“ – Es muss nicht nur eine Antwort geben. Man darf sich gleichzeitig entspannt und etwas wehmütig, motiviert und ein wenig müde fühlen. Wichtig ist, diese Gefühle wahrzunehmen und das Positive bewusst zu feiern.
Und genau das mache ich jetzt: Ich lächle, atme tief durch – und freue mich darauf, morgen mit strahlenden Kinderaugen zu feiern.
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