Welche tägliche Gewohnheit von dir verbessert deine Lebensqualität?
Ganz klar: Routinen.
Aufstehen. Frühstücken. Und – ganz wichtig – Menschen leben lassen.
Klingt simpel, ist aber hohe Kunst. Denn nichts ruiniert den Start in den Tag so sehr wie der Versuch, anderen ihre Dummheiten abzugewöhnen, bevor der erste Kaffee wirkt.
Ich hab’s ausprobiert. Früher wollte ich morgens alles optimieren: den Busfahrplan, die Meinung des Nachbarn, den Instagram-Algorithmus. Spoiler: Es hat meine Laune nicht verbessert. Jetzt konzentriere ich mich auf das Wesentliche: meine Cornflakes knusprig zu halten und den inneren Frieden zu bewahren, während jemand vor mir in der Bäckerei dreißig Sorten Brötchen „nur mal anschaut“.
Diese Routine ist so effektiv, dass sie fast schon spirituell ist. Stell dir vor, wie du um 7:15 Uhr mit einem Toast in der Hand tief durchatmest und dir sagst: „Heute lassen wir die Menschheit einfach mal Menschheit sein.“ Plötzlich sind die Kollegen, die Mails mit „kurze Frage“ starten, gar nicht mehr so nervig. Und der Autofahrer, der auf der linken Spur sein Leben überdenkt? Ein unbedeutendes Staubkorn im Kosmos.
Bonus-Effekt: Dein Blutdruck dankt es dir. Dein Kaffee schmeckt besser. Und du hast mehr Zeit, darüber nachzudenken, ob du nicht doch irgendwann diese Yoga-App installierst, die du seit sechs Monaten ignorierst.
Also ja: Aufstehen, frühstücken, Menschen leben lassen. Drei einfache Schritte zur inneren Erleuchtung – oder zumindest zur Vermeidung eines Mordprozesses vor dem ersten Meeting.
Und falls dich doch jemand aus der Fassung bringt? Tief durchatmen, lächeln, einen zweiten Kaffee holen. Manche Dinge lassen sich nicht ändern. Aber hey – deine Routine? Die gehört nur dir.
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