Erstelle einen Notfallplan.
Brennt’s? Zombies im Wohnzimmer? Russen vor der Haustür? Oder einfach nur der Strom weg und Netflix tot? Egal, der Moment zum Nachdenken ist nicht, wenn die Katastrophe schon da ist. Ein Notfallplan ist wie ein Regenschirm: nervt, wenn du ihn mitschleppst, aber du küsst ihn vor Dankbarkeit, wenn’s plötzlich schüttet.
Warum überhaupt planen?
Weil Panik dumm macht. Ohne Plan rennst du im Kreis, suchst den Schlüssel unterm Sofakissen und vergisst am Ende das Wichtigste: dich selbst. Ein Plan gibt dir im Ernstfall Superkräfte – oder zumindest genug Ruhe, um nicht wie in einem billigen Horrorfilm draufzugehen.
Must-haves, immer griffbereit:
Schlüssel – sonst wird die Flucht zur Zimmer-Rallye. Handy – damit du im Notfall wenigstens noch ein „OMG“ posten kannst. Ausweis – beim Evakuieren ist „Wer sind Sie?“ die falsche Frage. Wasser – Überleben geht drei Tage ohne. Ohne Kaffee nur drei Stunden.
Mögliche Szenarien:
Feuer – weißt du, wo dein schnellster Fluchtweg ist? Zombies – kennst du den sichersten Raum und wie man ihn verriegelt? Geopolitische Krise – hast du einen Treffpunkt mit deiner Crew?
Pro-Tipps:
Go-Bag packen: kleiner Rucksack mit dem Wichtigsten. Treffpunkte festlegen – auch für „Handy aus“-Situationen. Plan üben – ja, ernsthaft. Einmal im Jahr durchspielen.
Klar, vielleicht wirst du deinen Plan nie brauchen. Vielleicht wird das Dramatischste, was dir passiert, ein leerer Akku um 15 Uhr. Aber wenn’s hart auf hart kommt, wirst du froh sein, nicht der Typ zu sein, der in Hausschuhen vor der Feuerwehr steht und sagt: „Ich… äh… hab nix dabei.“